Dozens of fishes held in a small pool on a fish farm

Fischzucht

In der Fischzucht werden Fische, Krustentiere und Amphibien zur Herstellung von Nahrungsmitteln gezüchtet und getötet. Seit vielen Jahrzehnten wächst die Fischzucht deutlich. Von 1970 bis 2006 verzeichnete die Industrie eine jährliche Wachstumsrate von 6,9%1 und in den letzten Jahren wurde die Hälfte aller vom Menschen verzehrten Meerestierprodukte aus gezüchteten Fischen hergestellt.2 Diese Fische werden auch an andere Tiere verfüttert: Zum Beispiel werden jährlich 2,5 Millionen Tonnen Fisch für die Herstellung von Katzenfutter verwendet.3

Schätzungen zufolge werden jährlich zwischen 37 und 120 Milliarden Fische getötet.4 Nicht miteinberechnet sind dabei andere Tiere, die auch für die Produktion von Nahrungsmitteln für Mensch oder Tier in Meerestierzuchtbetrieben gehalten werden. Die Krustentiere, die in Fischfarmen gezüchtet werden, werden üblicherweise mit Weichtieren gefüttert, deren Schalen in Mühlen zerstört wurden, sowie mit Teilprodukten der Fischerei, unter anderem Fischresten.

In Zuchtbetrieben werden viele Fischarten gezüchtet; manche von ihnen jedoch in größeren Mengen als andere. Zu den vorherrschenden Arten zählen Karpfen, Buntbarsche, Störe, Lachse und Welsartige.5 Bei Krustentieren ist die Haltung in Zuchtbetrieben aufgrund ihrer kleinen Größe und ihrer Anfälligkeit für Krankheiten problematisch. Ausnahmen sind die zu den Zehnfußkrebsen zählenden „Whiteleg Shrimps” (Penaeus vannamai) und die „Giant Tiger Prawns“ (Penaeus monodon).

Befürworter der Fischzucht sehen in dieser Haltungsform die Möglichkeit, das Problem der Fisch- und Meerestierknappheit (eine Folge der Fischerei) zu lösen. Was bei dieser Argumentation allerdings außer Acht gelassen wird, ist das Leid der Tiere und ihr Interesse, am Leben zu bleiben. Im Vordergrund steht hier nur der mit der Ausbeutung von Tieren verbundene Nutzen für den Menschen. Dabei geht es vor allem darum, so viele Fische und Tiere wie möglich für den Verzehr zu züchten und die Kosten so niedrig wie möglich zu halten. Das führt zu einer Gleichgültigkeit gegenüber den Interessen der Tiere, die ein elendes, unzumutbares Leben führen müssen und einen grausamen Tod sterben.

Bei der Haltung in Zuchtbetrieben ist es unvermeidlich, dass den Tieren Leid widerfährt. Regelmäßig werden die Fische aus dem Wasser genommen, damit sie gemessen und gewogen werden können oder ihre Wasserbecken mit aggressiven Reinigungsmitteln gesäubert werden können. Diese Störungen in ihrem Lebensraum und die Berührung mit Menschen empfinden die Tiere generell als unangenehm. Außerdem bedeutet die Haltung in Zuchtbetrieben für die Nahrungsmittelproduktion früher oder später den Tod der Tiere.

in natürlichen Ökosystemen (Flüssen, Teichen oder kleinen Seen) oder in Wasserbecken gezüchtet werden. Abhängig von der Haltungsweise der Tiere unterscheidet man zwischen der extensiven, der halbextensiven und der intensiven Fischzucht.

In extensiven Systemen stammt das Futter der Fische aus ihrer Umgebung und sie werden nicht vom Menschen gefüttert. Dem Menschen obliegt lediglich die Kontrolle über die Umgebung der Tierpopulationen, zum Beispiel über Variablen wie Nährstoffe, Beleuchtung und die Qualität des Wassers. Diese Haltung der Tiere verhindert ein Entkommen und erleichtert den Fang. Dieser wird manchmal beschönigenderweise als das „Sammeln“ oder die „Ernte“ der Fische bezeichnet. Da diese Bezeichnungen für gewöhnlich nur in der Pflanzenwelt gebraucht werden, sind sie in diesem Fall jedoch unpassend.

In halbextensiven Systemen leben die Fische in einer teilweise kontrollierten Umgebung. Ein Teil ihres Futters kommt vom Menschen, der Rest kommt aus der Umgebung. Andere Variablen in ihrer Umgebung werden auch beeinflusst, zum Beispiel die Zirkulation des Wassers. Dadurch können die Fische in größerer Dichte gehalten werden als in extensiven Anlagen, was zu unangenehmen Lebensbedingungen, Krankheiten und Verletzungen führt.

In intensiven Anlagen werden sämtliche Lebensbedingungen, die Fütterung und die Reproduktion von Menschenhand kontrolliert. Die Dichte der Fischbevölkerung ist hier extrem hoch.

 

Die Züchtung von Krustentieren

Der Bestand an Krustentiereiern wird durch verschiedene Zuchtmethoden erhöht Zuchtweibchen werden zum Beispiel mit Thermoschock behandelt, damit sie mehr Eier legen.

Diese Tiere können Tausende Eier legen, aus denen die Jungtiere zum Teil innerhalb eines Tages schlüpfen. Eine andere Methode der Reproduktion in Zuchtbetrieben ist mit dem „Sammeln“ von Larven verbunden. Diese werden in Brutbetrieben in Behältern mit kontrollierter Wasserzirkulation gehalten. Nach zwei bis drei Wochen erreichen sie das nächste Larvenstadium und werden in größere Behälter mit freier Wasserzirkulation gebracht, wo sie ein bis eineinhalb Monate bleiben. Ab einem Gewicht von ein bis zwei Gramm beginnt die Vormastphase und die Larven werden in sogenannte „Mastbecken“ gebracht. Oft finden die Aufzucht und die Mast in ein- und derselben Einrichtung statt. Allerdings gibt es auch spezialisierte Betriebe, in denen mehrere Einrichtungen für die Zucht genutzt werden (diese Variante wird mit dem englischen Ausdruck „nursery farming“ bezeichnet). Mastbecken in der Gezeitenzone sind mit Schutzgittern ausgestattet, die eine Zirkulation des Wassers ermöglichen.

Krustentiere können auch in Wasserbecken mit Schleusen gezüchtet werden, durch die neues Wasser aus Flüssen, Seen oder Meeren einfließt. Später werden die Tiere dann in Mastbecken verlegt. Viele Larven sterben während dieses Prozesses. Die Überlebenden werden einige Monate später mithilfe von Netzen oder durch die Trockenlegung der Becken gefangen.

 

Die Züchtung von Fischen

Wie bei den Krustentieren gibt es auch bei den Fischen mehrere Zuchtstadien. Setzlinge (Jungfische) werden für gewöhnlich direkt in Gefangenschaft gezüchtet, können aber auch erst eingefangen werden. Ausgewachsene, fortpflanzungsfähige Fische können ebenfalls gefangen werden, jedoch werden auch sie oft (und in zunehmendem Maße) in Gefangenschaft gezüchtet. Manche Fische, wie zum Beispiel der Aal, werden immer in freier Wildbahn gefangen, da sie nicht in Gefangenschaft gezüchtet werden können.

Fische benötigen für die Reproduktion eine stressfreie Umgebung. Deshalb sind die Becken für die zur Reproduktion eingesetzten Tiere viel weniger dicht besiedelt als die Becken, in denen sie aufgezüchtet (gemästet) werden. Dort ist der verfügbare Raum minimal und besteht zum Teil aus nur einem Kubikmeter Wasser pro Fisch. Zur Reproduktion genutzte Fische können sich manchmal in ihrem eigenen Rhythmus fortzupflanzen, doch oft werden sie zum Laichen angeregt.

Dies geschieht mithilfe von Hormonen, zum Beispiel durch die Injektion von Gonadotropinen oder humanen Choriongonadotropinen (die aus dem Urin von Frauen gewonnen werden können).

Während unbefruchtete Eier sinken, schwimmen befruchtete Eier an der Wasseroberfläche, was das Einsammeln erleichtert. In anderen Fällen werden die Eier auf eine andere Weise gesammelt, die euphemistisch als „abdominale Massage“ bezeichnet wird. Dabei wird so lange auf den Bauchbereich der Fische gedrückt, bis die Eier austreten – eine stressauslösende und gesundheitsgefährdende Methode. Manchmal wird auch ein künstlicher Katheter durch die urogenitale Öffnung in den Körper des Weibchens eingeführt, um die Eierstöcke zu öffnen. Daraufhin wird Druck auf den Bauchbereich ausgeübt, sodass die Eier in den Katheter gedrückt werden und in einen Behälter fallen.6

Nachdem der Einsammlung der Eier werden diese in Brutstätten aufbewahrt, bis die Larven schlüpfen. Diese werden dann in Larvenbehälter, kleine zylinderförmige Wasserbehälter mit Frischwasserversorgung, gebracht. Andernfalls würde eine große Anzahl an Larven sterben. Und je mehr Larven überleben, desto größer ist der Profit.

Nachdem die Larven sich zu Setzlingen entwickelt und ein Gewicht von ein bis zwei Gramm erreicht haben, werden sie in größere Vormastbecken verlegt, an andere Aquakulturbetriebe verkauft oder ins Freie entlassen, um später gefangen zu werden. In der Vormastphase sollen die Fische an die während der Mast verabreichte Nahrung und die beengten räumlichen Bedingungen gewöhnt werden. In manchen Fällen bleibt den Fischen auch eine Umstellung von Süßwasser auf Salzwasser nicht erspart.

Während ihrer gesamten Entwicklung wird der Wachstumsprozess der Fische durch die beengten Verhältnisse in den überfüllten Becken beeinträchtigt, was ihre natürliche Entwicklung beeinträchtigen kann.7

Sobald die Fische so groß sind, dass sie ohne Gefahr für ihr Leben transportiert werden können, werden sie in Mastbecken verfrachtet.8 Dort rivalisieren sie untereinander um Futter, sodass dieses regelmäßig in kleinen Mengen bereitgestellt werden muss, damit nicht die stärkeren Fische alles fressen und die schwächeren verhungern.

 

Das Leid der Fische in Zuchtbetrieben

Fische in Zuchtbetrieben leiden auf vielfache Weise. Selbst wenn es ihnen gut ergehen würde, müssen sie genauso wie Landtiere dennoch viel zu früh ihr Leben lassen und werden ihrer Zukunft beraubt. Auch ihre Lebensqualität ist enorm eingeschränkt. Das liegt unter anderem an den folgenden Bedingungen:

 

Transport

Der Transport in Fischzuchtbetriebe geht für die Tiere mit großem psychologischen Stress einher, von dem sie sich nur langsam erholen.9 Durch die körperliche Anstrengung werden Stresssymptome ausgelöst,10 was die Tiere anfälliger für Krankheiten macht.11 Es ist zum Beispiel belegt, dass gestresste Fische häufiger unter der Weißpünktchenkrankheit leiden.12

 

Platzmangel und überfüllte Becken

In Zuchtbetrieben wird meistens eine große Anzahl an Fischen auf engstem Raum gehalten. Forellen und Lachse,13 Barsche,14 Brassen,15 und Doraden16 werden systematisch auf diese Weise gehalten und leiden darunter enorm.17

Die fehlende Bewegungsfreiheit aufgrund des Platzmangels und der Kontakt mit so vielen anderen Fischen verursachen großen Stress. Das Verhältnis zwischen der Anzahl an Fischen und dem zugefügten Schaden ist nicht unbedingt linear. Bei Lachsen beispielsweise treten die negativen Effekte erst ab einer bestimmten Dichte der Fischbevölkerung auf. Danach wirken sich die negativen Effekte jedoch überproportional stark aus, wenn neue Fische hinzukommen.18 Neben Stress durch zu viele Artgenossen tragen auch Faktoren wie eine verminderte Wasserqualität zu Stress und Unbehagen bei.19 Auch die Verfügbarkeit von Sauerstoff wird durch die Haltung von zu vielen Fische auf engstem Raum beeinträchtigt. Fische benötigen den im Wasser gelösten Sauerstoff. Wenn der Sauerstoffgehalt eine bestimmte Grenze unterschreitet, leiden die Fische unter Stress und gesundheitlichen Problemen. In Extremfällen können sie sogar ersticken.

Auf Tiere, die soziale Hierarchien bilden, wirkt sich der Platzmangel noch fataler aus20 und führt zu aggressivem Verhalten21 bis hin zu Kannibalismus.22

 

Störungen durch Lichtverhältnisse

Künstliches Licht, zum Beispiel von Unterwasserlampen, kann zur Wachstumsförderung von Fischen eingesetzt werden.23 Dies wird vor allem in Zuchtbetrieben genutzt, um die Schlafdauer der Setzlinge zu verkürzen und die Zeit für die Nahrungsaufnahme zu verlängern. Bei Arten wie den Lachsfischen führt dies zu veränderten Entwicklungszeiten, sodass die Fische größer sind, wenn sie getötet werden. Doch die grellen Lichter verstören sie und beeinflussen sogar ihre Fressgewohnheiten, da die Fische versuchen, den Lampen auszuweichen.24

 

Hunger

Hunger und Mangelernährung treten in verschiedenen Entwicklungsstadien der Tiere in Zuchtbetrieben auf, unter anderem ausgelöst durch den Kampf um Futter unter den Tieren. Neben der Tatsache, dass sie hungern, leiden die Tiere noch auf andere Weise unter dem Futtermangel. Zum Beispiel kommt es bei Forellen vermehrt zu Flossenfäule,25 wodurch Probleme beim Schwimmen entstehen und die Überlebenschancen sinken. Auch wurde beobachtet, dass Lachse bei unzureichender Fütterung langsamer schwimmen und sich weniger um Futterbeschaffung bemühen.26

 

Beeinträchtigung der Gesundheit von Meerestieren in Zuchtbetrieben

Die zuvor dargestellten Bedingungen lösen bei den Tieren Stress aus, der wiederum zu weiteren Beeinträchtigungen der Gesundheit führt.27 Doch auch aus anderen Gründen sind die Tiere gesundheitlich angeschlagen. Oft weisen sie aufgrund der Haltung in überfüllten Becken Wunden auf, die sich leicht infizieren. Der enge Kontakt zwischen Fischkörper und Becken oder anderen Körpern führt zu Schürfwunden, die sich ebenfalls infizieren können.

Durch Schwankungen der chemischen Zusammensetzung des Wassers, die infolge der überfüllten Umgebung entstehen, werden die Tiere anfälliger für Krankheiten, von denen sie unter anderen Umständen verschont geblieben wären. In manchen Fällen werden solche erkrankten Fische getötet.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Seite über Krankheiten von Fischen und Krustentieren.

Zur Vorbeugung gegen Infektionen und Massensterben werden Fischen in Zuchtbetrieben Antibiotika verabreicht,28 die oft negative Nebenwirkungen mit sich bringen, darunter die Schwächung des Immunsystems29 oder das Auslösen von Stress.30

 

Sterblichkeit in Fischzuchtbetrieben

Aus all diesen genannten Gründen ist in Fischzuchtbetrieben die Sterblichkeitsrate noch vor der Schlachtung extrem hoch.31 Doch in jedem Fall, ob durch Krankheit oder durch Menschenhand, sterben die Tiere viel zu früh. Fische und andere Meerestiere werden auf verschiedene qualvolle Weisen getötet, und das meistens bei vollem Bewusstsein. Ihr Leidensweg beginnt bereits vor ihrer Tötung, da sie für gewöhnlich schon während des Transports zu ihrem Todesort leiden.32 Zusätzlich sind todgeweihte Tiere oft kurz vorm Verhungern. Die Verdauung und Umwandlung von Futter in Fleisch ist ein lange dauernder Prozess. Futter, das Tieren kurz vor ihrer Schlachtung gegeben wird, kann nicht mehr in Fleisch umgewandelt werden. Deshalb wird die Fütterung von Tieren, die ohnehin kein Fleisch mehr ansetzen, als Verschwendung betrachtet. Dementsprechend werden die Tiere vor der Schlachtung gar nicht mehr gefüttert und müssen Hunger leiden.33

 

Tiere, die zur Verfütterung an Fische in Zuchtbetrieben getötet werden

Es ist wichtig festzuhalten, dass zur Fütterung der Tiere in Aquakulturbetrieben auch andere Tiere (vor allem Krustentiere und Fische) genutzt werden. Auch diese Tiere fallen dem Menschen und seinem Konsum von Fischen und Meerestieren zum Opfer. Nicht nur wird das Fleisch anderer Fische an Fische in Zuchtbetrieben verfüttert, sondern auch mehr als die Hälfte der Fischfettproduktion aus gefangenen oder in Farmen gezüchteten Fischen wird an Lachse verfüttert.


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Notes:

1 Bostock, J.; McAndrew, B.; Richards, R.; Jauncey, K.; Telfer, T.; Lorenzen, K.; Little, D.; Ross, L.; Handisyde, N.; Gatward, I. & Corner, R. (2010) „Aquaculture: Global status and trends“, Philosophical Transactions of The Royal Society B: Biological Sciences, 365, pp. 2897-2912.

2 Ibid.

3 De Silva, S. S. & Turchini, G. M. (2008) „Towards understanding the impacts of the pet food industry on world fish and seafood supplies“, Journal of Agricultural and Environmental Ethics, 21, pp. 459-467.

4 Mood, A. & Brooke, P. (2012) „Estimating the number of farmed fish killed in global aquaculture each year“, fishcount.org.uk [letzter Zugriff: 18. Januar 2013].

5 Food and Agriculture Organization of the United Nations (2011) Fisheries and aquaculture statistics: Aquaculture production, [Rome]: Food and Agriculture Organization of the United Nations [letzter Zugriff: 11. Januar 2013].

6 Szczepkowski, M. & Kolma, R. (2011) „A simple method for collecting sturgeon eggs using a catheter“, Archives of Polish Fisheries, 19, pp. 123-128.

7 Moreau, D. T. R. & Fleming, I. A. (2011) „Enhanced growth reduces precocial male maturation in Atlantic salmon“, Functional Ecology, 26, pp. 399-405.

8 Die richtige Transportgröße variiert je nach Spezies und Gewicht. Aale werden zum Beispiel bei einem Gewicht von etwa 5 Gramm transportiert, während Barsche und [turnops] zum Zeitpunkt des Transports bereits 40 Gramm wiegen können. Bei den Lachsfischen hängt das Transportgewicht sehr stark von der Jahreszeit ab; im Frühling liegt es bei 15 bis 20 Gramm, im Herbst bei bis zu 100 Gramm. Bei anderen Spezies wie der Forelle, die im Winter in Aquarien oder Fischteiche zur Mast verlegt werden, kann das Transportgewicht bei bis zu 200 Gramm liegen..

9 Bandeen, J. & Leatherland, J. F. (1997) „Transportation and handling stress of white suckers raised in cages“, Aquaculture International, 5, pp. 385-396. Iversen, M.; Finstad, B. & Nilssen, K. J. (1998) „Recovery from loading and transport stress in Atlantic salmon (Salmo salar L.) smolts“, Aquaculture, 168, pp. 387-394. Rouger, Y.; Aubin, J.; Breton, B.; Fauconneau, B.; Fostier, A.; Le Bail, P.; Loir, M.; Prunet, P. & Maisse, G. (1998) „Response of rainbow trout (Oncorhynchus mykiss) to transport stress“, Bulletin Francais de la Peche et de la Pisciculture, 350-351, pp. 511-519. Barton, B. A. (2000) „Salmonid fishes differ in their cortisol and glucose responses to handling and transport stress“, North American Journal of Aquaculture, 62, pp. 12-18. Sandodden, R.; Findstad, B. & Iversen, M. (2001) „Transport stress in Atlantic salmon (Salmo salar L.): Anaesthesia and recovery“, Aquaculture Research, 32, pp. 87-90. Chandroo, K. P.; Cooke, S. J.; McKinley, R. S. & Moccia, R. D. (2005) „Use of electromyogram telemetry to assess the behavioural and energetic responses of rainbow trout, Oncorhynchus mykiss (Walbaum) to transportation stress“, Aquaculture Research, 36, pp. 1226-1238.

10 Pickering, A. D. (1998) „Stress responses in farmed fish”, in Black, K. D. & Pickering, A. D. (eds.) Biology of farmed fish, Sheffield: Sheffield Academic Press, pp. 222-255.

11 Strangeland, K.; Hoie, S. & Taksdal, T. (1996) „Experimental induction of infectious pancreatic necrosis in Atlantic salmon (Salmo salar L.) post-smolts“, Journal of Fish Diseases, 19, pp. 323-327.

12 Davis, K. B.; Griffin, B. R. & Gray, W. L. (2002) „Effect of handling stress on susceptibility of channel catfish Ictalurus punctatus to Ichthyophthirius multifiliis and channel catfish virus infection“, Aquaculture, 214, pp. 55-66 [letzter Zugriff: 30 April 2014].

13 Ewing, R. D. & Ewing, S. K. (1995) „Review of the effects of rearing density on the survival to adulthood for Pacific salmon“, Progressive Fish-Culturist, 57, pp. 1-25.

14 Vazzana, M.; Cammarata, M.; Cooper, E. L. & Parrinello, N. (2002) „Confinement stress in seabass (Dicentrarchus labrax) depresses peritoneal leukocyte cytotoxicity“, Aquaculture, 210, pp. 231-243.

15 Rotllant, J. & Tort, L. (1997) „Cortisol and glucose responses after acute stress by net handling in the sparid red porgy previously subjected to crowding stress“, Journal of Fish Biology, 51, pp. 21-28.

16 Montero, D.; Izquierdo, M. S.; Tort, L.; Robaina, L. & Vergara, J. M. (1999) „High stocking density produces crowding stress altering some physiological and biochemical parameters in gilthead seabream, Sparus auratus, juveniles“, Fish Physiology and Biochemistry, 20, pp. 53-60.

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18 Turnbull, J. F.; Bell, A.; Adams, C. E.; Bron, J. & Huntingford, F. A. (2005) „Stocking density and welfare of cage farmed Atlantic salmon: Application of a multivariate analysis“, Aquaculture, 243, pp. 121-132.

19 Scott, A. P.; Pinillos, M. & Ellis, T. (2001) „Why measure steroids in fish plasma when you can measure them in water?”, in Goos, H. J. Th.; Rastogi, R. K.; Vaudry, H. & Pierantoni, R. (eds.) Perspectives in comparative endrocrinology: Unity and diversity, Bologna: Monduzzi, pp. 1291-1295. Ellis, T.; North, B.; Scott, A. P.; Bromage, N. R.; Porter, M. & Gadd, D. (2002) „The relationships between density and welfare in farmed rainbow trout“, op. cit.

20 Ejike, C. & Schreck, C. B. (1980) „Stress and social hierarchy rank in coho salmon“, Transactions of the American Fisheries Society, 109, pp. 423-426.

21 Greaves, K. & Tuene, S. (2001) „The form and context of aggressive behaviour in farmed Atlantic halibut (Hippoglossus hippoglossus L.)“, Aquaculture, 193, pp. 139-147.

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23 Puvanendran, V. & Brown, J. A. (2002) „Foraging, growth and survival of Atlantic cod larvae reared in different light intensities and photoperiods“, Aquaculture, 214, pp. 131-151.

24 Fernö, A.; Huse, I.; Juell, J. E. & Bjordal, A. (1995) „Vertical distribution of Atlantic salmon (Salmo salar L.) in net pens: Trade-off between surface light avoidance and food attraction“, Aquaculture, 132, pp. 285-296; Juell, J. E.; Oppedal, F.; Boxaspen, K. & Taranger, G. L. (2003) „Submerged light increases swimming depth and reduces fish density of Atlantic salmon Salmo salar L. in production cages“, Aquaculture Research, 34, pp. 469-477.

25 Winfree, R. A.; Kindschi, G. A. & Shaw, H. T. (1998) „Elevated water temperature, crowding and food deprivation accelerate fin erosion in juvenile steelhead“, Progressive Fish-Culturist, 60, pp. 192-199.

26 Andrew, J. E.; Noble, C.; Kadri, S.; Jewell, H. & Huntingford, F. A. (2002) „The effects of demand feeding on swimming speed and feeding responses in Atlantic salmon Salmo salar L., gilthead sea bream Sparus aurata L. and European sea bass Dicentrarchus labrax L. in sea cages“, Aquaculture Research, 33, pp. 501-507.

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31 Another factor for this to happen is that fishes, as well as other animals kept in fish farms, are r-strategists in which gene traits cannot be easily recognized and selected by humans as those of more characteristically K-strategists are. This makes more difficult to select those who can resist certain conditions, and makes higher the probability that they die due to them.

32 Erikson, U.; Sigholt, T. & Seland, A. (1997) „Handling stress and water quality during live transportation and slaughter of Atlantic salmon (Salmo salar)“, Aquaculture, 149, pp. 243-252. Iversen, M.; Finstad, B.; McKinley, R. S.; Eliassen, R. A.; Carlsen, K. T. & Evjen, T. (2005) „Stress responses in Atlantic salmon (Salmo salar L.) smolts during commercial well boat transports, and effects on survival after transfer to sea“, Aquaculture, 243, pp. 373-382. Alanara, A. & Brannas, E. (1996) „Dominance in demand-feeding behaviour in Arctic charr and rainbow trout: The effect of stocking density“, Journal of Fish Biology, 48, pp. 242-254.

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