Wohlfahrtsbiologische Forschung: Impfungen für Wildtiere

24 Jul 2019

Das Implementieren von Impfprogrammen als mögliche groß angelegte Strategie zur Verbesserung des Wohlbefindens von Wildtieren ist ein Ansatz inmitten vieler weiterer Themenbereiche, die in der Wohlfahrtsbiologie erforscht werden könnten.

Im Folgenden finden Sie einen Projektentwurf, der die Art von Forschung veranschaulicht, die Wissenschaftler*innen in Bezug auf Impfungen entwickeln könnten. Impfungen könnten als potenzielle Methode zur Verbesserung der Lebensqualität von Wildtieren angesehen werden. Diese Forschungsprojektidee ist breit angelegt und kann in viele spezifische Forschungsprojekte unterteilt werden. Sie enthält eine Reihe von Forschungsfragen, die zu eigenständigen Projekten werden können, sowie eine Liste möglicher zu beforschender Arten und eine Zusammenstellung relevanter Veröffentlichungen.

Wir hoffen, Forscher*innen, die sich für die Impfung von Wildtieren interessieren, zu inspirieren, ihre eigenen Forschungsprojekte zu entwerfen, die an ihre individuellen Umstände angepasst sind. Die Ergebnisse könnten relevant sein, um unser Verständnis von Wildtierleid und die Möglichkeiten zu seiner Reduzierung zu verbessern.

Projektidee: Auswirkungen oraler Tollwutimpfprogramme auf das Wohlergehen von Wildtieren

Mit dem Ziel, Tollwut, eine tödliche zoonotische Viruserkrankung, zu eliminieren, haben viele Länder Kampagnen im Bereich der öffentlichen Gesundheit entwickelt, um Tollwut bei Menschen, domestizierten Tieren (einschließlich Kühen, Katzen und Hunden) und Wildtieren (Fledermäusen und Landraubtieren) zu verhindern. Die Bekämpfung der Tollwut bei Wildtieren konzentrierte sich traditionell auf die Reduzierung der Wirtspopulationen durch die Jagd oder Vergiftung von Individuen der betroffenen Spezies wie z.B. von Fledermäusen, Füchsen, Kojoten und Waschbären. (Tödliche Methoden wurden auch zur Bekämpfung der Tollwut in Populationen von herumstreunenden Hunden und Katzen angewendet.) Diese Strategie kann als moralisch bedenklich eingestuft werden und hat sich bei der Bekämpfung der Krankheit als unwirksam erwiesen.1 Eine Massenimpfung wird häufig als potenziell wirksame Strategie diskutiert.2

Orale Tollwutimpfprogramme für wildlebende Landtiere werden seit den 1980er Jahren in Europa und Nordamerika durchgeführt. Diese waren bei der Beseitigung der Krankheit in Wildtierreservaten bis jetzt sehr erfolgreich. In den letzten drei Jahrzehnten haben groß angelegte orale Impfprogramme große Teile Europas und Nordamerikas von terrestrischer Wildtollwut befreit3 und gelten als wirksamste Methode zur Bekämpfung der Krankheit.

Tollwut ist eine anerkannte zoonotische Krankheit, die seit jeher Menschen- und nichtmenschliche Tierleben bedroht und von vielen Ländern und internationalen Organisationen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO)4 und der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE)5 als wichtiges Problem bzgl. der Gesundheit der Bevölkerung eingeschätzt wird. Tollwutbekämpfungsprogramme durch orale Impfungen werden häufig zum Schutz der menschlichen Gesundheit, zur Vermeidung wirtschaftlicher Verluste6 und in einigen Fällen zu Erhaltungszwecken durchgeführt (z. B. beim afrikanischen Wildhund,7 und beim äthiopischen Wolf8). Da nationale und internationale Maßnahmen zur Bekämpfung der Tollwut eine genaue Bewertung ihrer Programme erfordern, wurde eine große Anzahl von Veröffentlichungen publiziert, in denen die Wirksamkeit oraler Impfkampagnen zur Bekämpfung der Tollwut9 sowie ihre wirtschaftliche Realisierbarkeit bewertet werden.10 Einige Studien haben darüber hinaus die Auswirkungen von Tollwut auf die Populationsökologie untersucht.11 Es scheint jedoch noch keine Studien zu den Auswirkungen einer oralen Tollwutimpfung auf das Wohlbefinden von nichtmenschlichen Tieren zu geben, obwohl diese als tierschutzfreundliche Methode angesehen wird. Die große Menge bereits veröffentlichter Daten kann uns Einblicke geben, wie Impfungen das Wohlergehen von Wildtieren beeinflussen, wenn sie anhand eines Ansatzes analysiert werden, der sich auf das Wohlergehen von nichtmenschlichen Tieren konzentriert.

Generelle Ausrichtung

Bewertung der Auswirkungen von oralen Tollwutimpfprogrammen auf das Wohlbefinden von Wildtierpopulationen

Schlüsselfragen

  • Wie viel Leid verursacht Tollwut im Zielgebiet vor und nach Impfungen?
  • Wie viele nichtmenschliche Tierleben werden durch orale Tollwutimpfkampagnen gerettet?
  • Was sind die Nebenwirkungen von Impfstoffen auf den Gesundheitszustand der geimpften nichtmenschlichen Tiere?
  • Welche Auswirkungen haben orale Tollwutimpfungen auf den Gesundheitszustand nicht geimpfter Wildtiere?
  • Was sind die langfristigen Wohlfahrtseffekte, wenn Tollwut aus einem Ökosystem eliminiert wird?

Zu erforschende Tierarten

Rotfuchs (Vulpes Vulpes)

Graufuchs (Urocyon cineroargenteus)

Kojote (Canis latrans)

Waschbär (Procyon lotor)

Streifenskunk (Mephitis mephitis)

Marderhund (Nyctereutes procyonoides)

Afrikanischer Wildhund (Lycaon pictus)

Erwartete Forschungsergebnisse

  • Dieses Projekt wäre ein Versuch, Interventionen in Wildtierpopulationen aus einer Perspektive zu betrachten, die sich auf das Wohlergehen der Wildtiere konzentriert
  • Die Ergebnisse dieses Projekts ermöglichen Einblicke in die Vor- und Nachteile oraler Impfkampagnen für Wildtiere
  • Derartige Forschungsbemühungen würden die weitere Erforschung der Auswirkungen von Impfkampagnen gegen andere Krankheiten fördern, unter denen Wildtiere leiden

Weiterführende Literatur

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Fußnoten

1 Curk, A. & Carpenter, T. E. (1994) “Efficacy of the first oral vaccination against fox rabies in Slovenia”, Revue Scientifique et Technique, 13, pp. 763-775.

Müller, W. W. (1997) “Where do we stand with oral vaccination of foxes against rabies in Europe?” Archives of Virology Supplementum, 13, pp. 83-94.

2 Mass vaccination has also been proven to be less expensive than lethal methods: Aubert, M. F. A. (1999) “Costs and benefits of rabies control in wildlife in France”, Revue Scientifique et Technique, 18, pp. 533-543.

3 Freuling, C. M.; Hampson, K.; Selhorst, T.; Schröder, R.; Meslin, F. X.; Mettenleiter, T. C. & Müller, T. (2013) “The elimination of fox rabies from Europe: Determinants of success and lessons for the future”, Philosophical Transactions of the Royal Society B: Biological Sciences, 368 [aufgerufen am 12. November 2018].

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4 World Health Organization (WHO) Website über Tollwut: http://www.who.int/rabies/en/

5 World Health Organization for Animal Health (OIE) Website über Tollwut: http://www.oie.int/en/animal-health-in-the-world/rabies-portal/what-is-rabies/

6 Wandeler, A. I. (2000) “Oral immunization against rabies: Afterthoughts and foresight”, Schweiz Arch Tierheilkd,142, pp. 455-462.

7 Knobel, D. L.; Du Toit, J. T. & Bingham, J. (2002) “Development of a bait and baiting system for delivery of oral rabies vaccine to free-ranging African wild dogs (Lycaon pictus)”, Journal of Wildlife Diseases, 38, pp. 352-362 [aufgerufen am 2. Dezember 2018].

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8 Randall, D. A.; Marino, J.; Haydon, D. T.; Sillero-Zubiri, C.; Knobel, D. L.; Tallents, L. A.; Macdonald, D. W. & Laurenson, M. K. (2006) “An integrated disease management strategy for the control of rabies in Ethiopian wolves”, Biological Conservation, 131, pp. 151-162.

9 Zum Beispiel:

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Müller, T. F.; Schröder, R.; Wysocki, P.; Mettenleiter, T. C. & Freuling, C. M. (2015) “Spatio-temporal use of oral rabies vaccines in fox rabies elimination programmes in Europe”, op. cit.

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10 Zum Beispiel: Aubert, M. F. A. (1999) “Costs and benefits of rabies control in wildlife in France”, Revue Scientifique et Technique, 18, pp. 533-543.

11 Chautan, M.; Pontier, D. & Artois, M. (2000) “Role of rabies in recent demographic changes in red fox populations in Europe”, Mammalia, 64, pp. 391-410.

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